Kenia: “Es wird nie mehr sein wie früher”

Dürren lassen regelmäßig ganze Viehherden zugrunde gehen. Die Lebensgrundlage vieler Nomaden-Familien im Norden Kenias sind ihre Viehherden. Doch immer häufiger auftretende Dürren richten diese zugrunde oder dezimieren sie. Alternativen zur Ernährung und Versorgung müssen gefunden werden. Daran arbeiten die Johanniter seit sechs Jahren gemeinsam mit Nomadenfamilien in Turkana. Trotz Erfolgen bei der Eigenversorgung und der angepassten Landwirtschaft gilt Vieh dort weiter als Statussymbol und Zahlungsmittel für die Brautgabe. Der kulturelle Wandel braucht viel Zeit. John Loyielel hat den beschwerlichen Weg eingeschlagen.

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